Rezension 2.



Klappentext:


Jahrelang hat Caroline ihrer 17-jährigen Tochter Katie die Großmutter vorenthalten. Zu viele Verletzungen, zu viele böse Worte waren zwischen den beiden gefallen. Doch nun taucht die alte Dame unvermittelt wieder in ihrem Leben auf … und erinnert sich an fast nichts mehr: Mary leidet an Demenz. Was für Caroline einem Albtraum gleicht, weckt in Katie neue Hoffnung. Sie freundet sich mit ihrer Großmutter an und fügt in deren lichten Momenten wie bei einem Puzzlespiel ihre Familiengeschichte zusammen. Noch ahnt Katie nicht, was sie damit ins Rollen bringt. Es wird ein Sommer werden, der alles verändert.

Meine Meinung :


Caroline wird ins Krankenhaus gerufen um ihre Mutter nach dem Tod dessen Lebensgefährten abzuholen, eigentlich möchte sie nicht das Mary bei ihr wohnt da Sie nie wirklich eine Mutter für sie war aber da sie nicht mehr alleine leben kann, muss sie zu ihnen ziehen. Die beiden hatten jahrelang keinen Kontakt. Caroline wurde von Marys Schwester Pat großgezogen. Katie & Chris Carolines Kinder sind ganz begeistert von ihrer Großmutter von der sie allerdings bisher noch nie etwas gehört haben.
Katie, kümmert sich vom ersten Tag an rührend um ihre Großmutter & baut nach & nach eine Beziehung zu ihr auf. Mary leidet an Demenz, ihre klaren Momente werden immer weniger , da beginnt Katie alles in ein Buch zu schreiben um alles Erfahrung zu bringen was möglich ist. Mary erzählt Katie immer wieder von ihrem wilden Leben und ihrer jungen Schwangerschaft , so kommt es das Katie die ganze schöne & unschöne Wahrheit zwischen Mary & Caroline ans Licht bringt. Es gab immer wieder Rückblicke aus Marys & Carolines Leben ,man hat die beiden Frauen nach und nach immer besser kennengelernt & konnte mit dessen Hintergründen ihr Handel immer besser verstehen.Der Verlauf und auch die Entwicklung der Charaktere zueinander sind sehr schön beschrieben . Am Ende entsteht definitiv eine andere Beziehungen, als am Anfang.

Eine sehr berührende, emotionale und nachdenkliche Geschichte. Es gabt immer wieder einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere & besonders die Stellen an denen sich Mary einfach nicht mehr erinnern konnte haben mein Herz berührt.
>> Mary konnte nichts anderes tun als zu lächeln, während sich versuchte,die Panik zu unterdrücken. Sie wollte sagen : Ich vergesse so vieles. Bitte hilf mir. Ich glaube , es bricht mir das Herz. << Seite 83.



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Klappentext:


Die vermögende Londonerin Vivien führt mit ihrem Mann Ben und ihrer achtjährigen Tochter ein Leben, von dem die meisten Menschen nur träumen können. Doch dann wird sie eines Tages tot in ihrem Badezimmer aufgefunden, mit einer blutigen Wunde am Kopf. Die Familie steht noch unter schwerem Schock, als plötzlich Cleo, Bens Exfreundin, auftaucht. Sie gibt Viviens Mutter Rose gegenüber offen zu, dass sie nie aufgehört hat, Ben zu lieben. Als Rose Cleo wenig später in ihrer Wohnung aufsucht, ist sie zutiefst verstört – denn sie entdeckt eine ganze Wand voller Fotos von Vivien. Offenbar hat Cleo sie jahrelang heimlich beobachtet. Und dann beginnt sie auch noch, sich zurechtzumachen wie Vivien und ihre Kleidung zu tragen …



Meine Meinung :


Der Klappentext sehr spannend angehört. In dem Wissen, dass es sich hier um einen Roman handelt und nicht um einen Thriller oder Psychothriller, bin ich recht gut in die Story gestartet.


Vivien und ihre kleine Familie führen ein tolles Leben. Vivien wird eines Tags tot in ihrem Badezimmer aufgefunden. Kurz darauf taucht Cleo, die Exfreundin von Viviens Ehemann Ben auf. Viviens Mutter Rose ist sehr verwundert, weil Cleo ihr gesteht, dass sie nie aufgehört hat Ben zu lieben. Als Rose in Cleos Wohnung eine ganze Bilderwand von Vivien entdeckt, wird ihr klar, dass ihre Tochter von Cleo offensichtlich gestalkt wurde. Plötzlich beginnt Cleo auch noch sich Vivien anzuziehen und zurechtzumachen …Rose, die Mutter von Vivien, schleppt seit Jahren mit sich herum, dass sie Vivien eigentlich keine gute Mutter war. Rose hat ihre Karriere meist vor ihr Kind gestellt und so plagt sie sich mit einem schlechten Gewissen. Um das alles wieder gut zu machen, möchte sie sich nun um ihre achtjährige Enkelin kümmern, was allerdings Ben nicht allzu recht zu sein scheint, was ich ganz gut nachvollziehen konnte. Seltsamerweise hat es den Anschein, dass Cleo, Bens Exfreundin, diese Rolle, mit Einverständnis von Ben übernimmt. Cleo geht in dem Zuhause von Ben und seiner Tochter ein und aus und sie erdreistet sich auch noch, der Großmutter Rose, das Enkelkind mehr oder weniger zu entziehen.


Genug zur Story erzählt.

Anfangs hat mir das Buch wirklich gut gefallen, allerdings nahm die Story für mein persönliches Empfinden immer mehr an Spannung ab. Mir war bewusst, dass es sich hier um keinen Thriller handelt, dennoch hatte ich doch mit etwas mehr Spannung gerechnet. Der Lauf der Story und auch das Ende wurde mir von Kapitel zu Kapitel klarer, sodass mir die Spannung irgendwann vollends abhanden kam, wenngleich die Auflösung doch sehr erschreckend ist und zum Nachdenken ankurbelt hat.

Alles in allem kann ich sagen, dass die Story sehr interessant ist, allerdings zu vorhersehbar und deshalb für mich nicht wirklich spannend.

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Klappentext:


Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.

Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennen lernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.

Meine Meinung :


 Ein Haus das seinem , Bewohner Opfer abverlangt, sie allerdings tausendfach für diese Opfer einschädigt
 - Edward Monkfort

 Die ersten 100-150 Seiten waren ein Kampf, die Beschreibung der Hauses war wirklich interessant,die Kapitel waren nicht sehr lang& der Schreibstil flüssig, doch ich sehnte mich einfach nach Spannung.Die Handlung spielt in zwei Zeitsträngen : Damals/Emma & Heute/Jane, die Frau die in der Gegenwart genauso liebte & lebte wie Emma.Vielleicht war es schlicht & einfach die Tatsache das beide Frauen in verschiedenen Perfektiven das selbe durchlebten das mich anödete.Dann endlich der Wendepunkt, meine neugierte war geweckt & ich musste wissen wie die Geschichte endet. Darauf folgte eine kurze Ernüchterung , ich der festen Überzeugung ich hätte die Story durchsaut da Überrumpelte mich ein Ende mit dem ich nicht gerechnet hatte.

Fazit: Eigentlich ein recht interessantes Buch , die Geschichte als solches war wirklich nicht schlecht. Aber mich Thrillerjunkie hat sie einfach nicht aus den Socken gehauen.

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Klappentext:


Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge ..


Meine Meinung :


Flavia ermittelt wieder und führt den Leser dabei abermals in die Welt der Chemie und in ihre eigene Gefühlswelt. Man merkt, dass der Charakter Flavia de Luce mit Fortschreiten der Romane zunehmend Erwachsener und nachdenklicher wird. Es geht nicht nur darum, den Tod eines Mannes zu lösen, Flavia versucht auch, sich selber zu finden. Aber auch die Nebenfiguren werden bei dieser Entwicklung nicht ausgelassen und zeigen die ein oder andere Seite, die man bisher noch nicht gesehen hat. Gerade diese Tiefe, gepaart mit dem manchmal etwas düsteren Humor, macht das neueste Werk von Alan Bradley aus. Klare Empfehlung für alle, die auch die vorherigen Romane gelesen haben.

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Klappentext:



Als Marco und Celia einander begegnen, verlieben sie sich rettungslos ineinander. Was sie nicht wissen: Sie sind bereits unauflösbar aneinander gebunden. Doch nicht als Liebende – sondern als Gegner. Ihre Väter, beide Magier von Rang, liefern sich seit Ewigkeiten einen unerbittlichen Wettkampf. Und sie haben ihre Kinder darauf vorbereitet, den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Der Nachtzirkus, eine magische, verwunschene Welt in Schwarz und Weiß, ist der Schauplatz des Geschehens. Unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen Celia und Marco verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.

Meine Meinung :



Psst... sei leise!
Kannst Du es hören? Fühlst Du auch die Schwingung in der Luft?
Le Cirque des Rêves - Der Zirkus der Träume kommt!
Es ist ein ganz spezieller, ja ein einzigartiger Zirkus, denn schon allein mit den schwarz-weiß gestreiften Zelten und den ebenso monochromen Kostümen der Artisten setzt er sich schon auf den ersten Blick von allen Konkurrenten ab. & Er taucht plötzlich und ohne jegliche Ankündigung auf & ebenso schnell verschwindet er wieder! Vorstellungen gibt es ausschließlich bei Nacht.
Viele der Darbietungen wirken so unglaublich echt, dass gemunkelt wird, es gehe vieles vielleicht nicht mit rechten Dingen zu. Der Nachtzirkus bietet keine gewohnte Menagerie mit Tiernummern oder Clowns, die die Menschen erheitern. Nein, hier wird man Sachen zu sehen bekommen, die sich kein Mensch vorher hätte vorstellen können. Von diesen Zelten und den Zauberkünstlern darin, soll solch eine große Anziehung und Verzauberung ausgehen, dass viele Besucher dem Zirkus verfallen und ein Leben lang an alle Orte hinterher reisen und ihr Lebensinhalt darin besteht den "Le Cirque des Rêves" zu besuchen.
Hinter all dem Spektakel, den Tricks und dem Glamour verbirgt sich ein dunkles Geheimis. Ein erbitterter Kampf zweier Magier tobt seit langer Zeit. Ein neues Spiel ist eröffnet und alle werden mit einbezogen, die den Zirkus betreten.
Mein Fazit:
"Der Nachtzirkus" ist ein Buch, das lebendig wird durch seine Geheimnisse, seinen Zauber - der eigentlich pure Magie ist - und seine Einzigartigkeit. Ein unvergleichliches Lebensabenteuer!
Nach dem ich mich voller (Vor)Freude auf die ersten Seiten einließ, war es sofort um mich geschehen. Erin Morgenstern hat mich unmittelbar mit dem Intro zum Zirkus, seiner Geschichte und dank ihrer Wahl der direkten Ansprache so hypnotisiert, dass ich mich wirklich so fühlte, als würde ich plötzlich dem Zirkus Aug in Aug gegenüberstehen. Schlag auf Schlag wurde ich hineingezogen in eine geheimnisvolle, glitzernde Welt voller Wunder, magischer Momente und einer erhabenen Geschichte, versteckt hinter einer "verzaubernden" Fassade.
Die angenehme Kapitel länge, Augen freundlicher Schriftsatz und Überschriften mit Orts- und Zeitangaben zum jeweiligen Abschnitt taten ihr übriges um mich gut durch die Handlung zu navigieren. Der mit Zeitsprüngen von mehreren Jahren geschriebene Verlauf offenbart gerade zu Beginn der ersten Kapitel eine Menge Fragen und Andeutungen, die teilweise sehr vage gehalten wurden und eine knisternde, aber auch beängstigende und bisweilen unruhige Stimmung aufkommen ließ. Doch je mehr sich die Handlung dann entwickelt und mit ihr auch die Personen immer mehr Gestalt annehmen, werden ihre Verstrickungen untereinander entblößt und immer mehr beantworten sich auch automatisch die vorher entstandenen Fragen. Es entstand mit fortschreitender Seitenzahl ein Bild das im Ganzen passte. Immer wieder gab es kleine Glücksmomente, wenn man hinter ein Geheimnis kam und sich ein Puzzleteil zum anderen fügte.' Der Autorin gelang ein hervorragender Spagat zwischen Spannungsbögen und wirkungsvoller Kulisse für eigene Gedanken 'und Mutmaßungen im großen Stil. Durch ihre magisch-beflügelnde Art zu schreiben hat sie mich immer wieder im Geschehen zentriert. Doch das erwartete, spektakuläre und berauschende Finale fiel dann für meinen Geschmack leider etwas zu kurz und nebensächlich aus. Obwohl sie den geschaffenen Maßstab zum Ende nicht mehr ganz halten konnte, mir gefiel das Buch sonst aber wahnsinnig gut.


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Klappentext:



Um einen Fluch zu bannen, musst du seine Quelle finden. Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor ..

Meine Meinung :


- Simon Watson -
Seiner Geschichte verfolgen wir in der Gegenwart. Er bekommt von einem sonderbaren und ihm unbekannten Buchhändler ein altes und teilweise zerstörtes Buch zugeschickt. Angeblich würden sich im Inneren Hinweise zu seiner Familie finden lassen.
Simon ist ein recht melancholischer Mensch. Das liegt bei ihm wohl einfach in der Familie. Er bewohnt das Haus seiner verstorbenen Eltern, kommt aber alleine kaum über die Runde. Als er dann auch noch seinen Job verliert und seine Schwester urplötzlich anreist, verliert er sich in der Geschichten der alten Wandergruppe.

- Amos -
Amos empfand ich als interessantesten Charakter in diesem Buch. Als stummer und verstoßender Junge kommt er zu der Wandertruppe rund um Hermelius Peabody und sein Leben bekommt dort einen Sinn. Er ist plötzlich Teil der Show und entwickelt sich, als Teils dieser neuen Familie, zu einem jungen Mann.
Amos Geschichte hat mich berührt und nachdenklich gestimmt. Obwohl er nicht reden kann, haucht die Autorin ihm so viel Leben ein, dass man ihn als Leser einfach mögen muss, auch wenn er alles andere als perfekt ist!

"Das Geheimnis der Schwimmerin" hat mich von der ersten Seite an magisch in den Bann gezogen. in nicht einmal ganz 2 Tagen habe ich das Buch verschlungen.

Zwar ist das gesamte Buch sehr ruhig gehalten & man erahnt recht schnell die zusammenhänge & wie es enden könnte , aber ich habe mich dennoch nie gelangweilt.
Besonders die Geschichte aus der Vergangenheit hat mich begeistern können, 

Die Gruppe von Schaustellern empfand ich als Highlight des Buches. Wir lernen Amos als Kind kennen und kommen mit ihm zusammen zu der Truppe und müssen lernen, wie man sich am besten zur Schau stellt. Dieses Geschäft ist bitter, aber umso intensiver ist der Zusammenhalt dieser Menschen, die von Stadt zu Stadt reisen und zu einer Familie zusammenwachsen.
Ich muss gestehen, dass mich die Gegenwart nicht sonderlich gefesselt hat.

Simon ist zwar ein interessanter  Charakter & man möchte gern das Geheimniss seiner Familie mit ihm lüften, aber seine Nachforschungen waren, doch recht eintönig. Es ist klar, warum er das alles rausfinden möchte & auch die Entdeckungen auf die er stößt sind interessant, aber dennoch hab ich nach einigen Seiten immer gehofft das nun endlich die Geschichte der Schausteller weiter geht.
Erika Swyler hat einen sehr poetischen Schreibstil, der sehr blumig ist und deswegen wohl nicht jeden Leser in den Bann ziehen wird. Wer eine Schwäche für das Mystische hat, wird dieses Buch verschlingen,Ich finde, dass dieser Stil zu diesem recht ruhigen Buch perfekt passt.

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Klappentext:


Eine Liebe wie der Anbeginn der Welt Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält. Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte. Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist ..


Meine Meinung :



Josie ist 16 Jahre und fasziniert von den Riten und Legenden der Yowama Indianer, die in direkter Nachbarschaft zu der Pferderanch ihrer Familie leben. Eine ihrer Legenden besagt, dass sich eine Bestimmung oder ein Wunsch erfüllt, wenn du eine tiefe Kerbe in den Baum eines Kwaohibaumes schnitzt und dort hinein einen ganz persönlichen Gegenstand versenkst. Josie hat es mit 14 Jahren getan! Es dauerte jedoch ganze 2 Jahre bis ihr Abenteuer begann. Mysteriöse und unheimliche Schatten tauchen in ihrem Städtchen auf und gefährliche Anschlage werden auf ihrer Ranch verübt. Wer steckt hinter allem? Hat vielleicht der faszinierende und überaus attraktive, grünäugige junge Mann indianischer Abstammung was damit zu tun? Josie kann sich seinem Charisma nicht entziehen. Erlebt sie vielleicht die große Liebe und kann sie die Gefahr abwenden, die alle bedroht?

Janet Clark konnte mich direkt mit ihrem wundervollen Schreibstil einfangen,  Durch die Erzählung in der Ich-Form von Josie erlebt man alles sehr intensiv mit.
„Ewig Dein“ handelt von der ersten großen Liebe, spannenden und gefährlichen Ereignissen, Hilfe unter Freunden und der Faszination der Mythen und der Lebensweise der Yowama Indianer. 
Josie ist ein neugieriges, forsches und sympathisches junges Mädchen, das nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter viel auf der Ranch ihrer Familie, auf der auch Feriengäste wohnen, helfen muss. Ihre Liebe zu ihren Pferden und dem Reiten ist spürbar. 
Zusammen mit ihren Schulfreunden Dana und Gabriel will sie eigentlich nur geruhsame und entspannende Ferien verbringen, doch alles kommt anders wie gedacht.
Mit Ray, lernt sie einen besonderen und faszinierenden Menschen kennen, der auf ihrer Ranch anheuert und ein Pferdeflüsterer zu sein scheint. Eine magische Anziehungskraft verbindet beide, doch ihn umgibt ein Geheimnis, bei dem ihre Hilfe dringend benötigt wird. Die ganze Zeit fiebert man mit den beiden Hauptcharakteren mit und hofft auf ein gutes Ende. Doch Janet Clark hat einen spannenden und berührenden Cliffhanger eingebaut, sodass man auf die baldige Fortsetzung des Buches hofft.

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Klappentext:


Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ..

Meine Meinung :




"Tote Mädchen lügen nicht" ist ein Buch, was man wirklich gelesen haben sollte. 


Die Geschichte ist aus Clays Sicht geschrieben, trotzdem ist es eher Hannah Baker über die man etwas erfährt. 
Die Gestaltung hat der Verlag sehr geschickt dargestellt: Die Gedanken und Dialoge von Clay sind normal gedruckt, alles was Clay auf der Kassette hört, kursiv. 
Ich persönlich fand das viel zu viele normal gedruckte Stellen vorkamen. Ich weiß nicht mehr wie oft ich Clays Gedanken einfach übersprungen wollte, um Hannah Bakers Geschichte weiter lauschen zu können.
Schnell merkt man, dass Hannah vor ihrem Selbstmord alles gut organisiert und ihre letzte Botschaft strukturiert hat. Hinter ihren Worten steckt viel Überlegung und -wie man zusammen mit Clay merkt- auch sehr viel Gefühl. 
Der Autor hat mit Hannah Baker einen sehr interessanten Charakter aufgebaut.
Ein sympathisches Mädchen, was durch äußerliche Einflüsse ein komplett anderer Mensch geworden ist. Dagegen ist Clay ein totaler Gegensatz. Er hatte noch nie Probleme mit Mobbing und ist auch eher ruhig und zurückhaltend. 
Er ist in dem Buch ein großer Sympathieträger, was vor allem daran liegt, dass er Hannah versteht und mit ihr leidet. Er erkennt sogar die versteckten Botschaften in ihren Kassetten und ich könnte mir keine passendere Person vorstellen, aus dessen Sicht Jay Asher seinen Roman besser hätte schreiben können. 
Das Thema Mobbing und Selbstmord einmal ganz anders rüber Gebracht , ist es eine Geschichte, die die Situation einer gemobbten Person sehr gut darstellt. Hannah Baker selbst beschreibt wie sie eine "Lawine", mitreißt. Dabei fällt schnell auf, dass nicht jeder Einzelne, von dem sie berichtet, etwas besonders Schlimmes getan hat, sondern das jeder einen mehr oder weniger großen Impuls gegeben hat, sodass sie am Ende keinen Halt mehr finden konnte. 
Zwischendurch habe ich immer wieder gehofft, dass Hannah Baker, sich doch nicht umgebracht hat und, dass sie und Clay dann ein Paar werden würden. Doch leider hat sich meine Vorstellung von einem Happy End dann schließlich in Luft aufgelöst. "Tote Mädchen lügen nicht" zeigt nämlich -im Gegensatz zu Fantasyromanen- die traurige Kehrseite des realen Lebens.

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Klappentext:



Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm … Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinner Partys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite ..

Meine Meinung:



Grace die ihrer kleinen Schwester versprochen hatte für sie zu sorgen wenn sie das Internat verlassen musste , hatte vor einem halben Jahr mit ihrem Freund Alex Schluss gemacht, der Mann mit dem sie vor hatte den Rest ihres Lebens zu verbringen.

Mit 32 Jahren war sie also wieder Single .
Verzweifelt dass sie niemals einem Mann finden würde der sein Leben nicht nur mit ihr, sondern auch mit Millie die an Down - Syndrom litt , teilen würde traf sie eines Sonntags im Park auf Jack .
An diesem Sonntag spiele dort eine Kapelle im Musikpavillon , Millie liebte Musik , sie hatte gerade Walzer gelernt & begann mit einem Unsichtbaren Partner zu tanzen, die Leute um sie herum begannen an zu tuscheln & am liebsten hätte Sie Millie zurück geholt , da stand Jack plötzlich auf & bat Millie mit ihm zu tanzen. Grace war sofort hin & weg von dem Gutaussehenden Jack .
Damit beginnt die Geschichte von Grace & Jack .
Nur kurze Zeit später war Sie Grace Angel , Frau des brillanten Anwalts Jack Angel , eine Frau die alles hat , das perfekte Haus , den perfekten Ehemann & das perfekte Leben. Doch wie Perfekt war ihr Leben wirklich ? warum gab sich Grace so viel mühe nie einen Fehler zu machen & warum war Jack immer an ihrer Seite?
Die Geschichte wird von Grace erzählt abwechselnd in der Gegenwart wo die Spannung einen direkt mitreist & in der Vergangenheit wo man erfährt wie alles begann.
Als ich anfing die Geschichte zu lesen ,dachte ich hätte sie direkt durchschaut , ein perfekter zu scheinender Ehemann der seine Frau Misshandelte war doch klar , doch was dann geschah Riss mich schier mit sich..
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen , in zur 2 Tagen hatte ich sie ausgelesen , so ein Thriller ist mir noch nicht untergekommen. Ich habe oft überlegt was würde ich an Grace stelle tun?



Absolut empfehlenswert!

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Klappentext:


Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint..

Meine Meinung:



Das Cover ist ein echter Eye - Catcher & Das Buch selbst besteht aus vielen kurzen und relativ knappen Kapiteln.
Jeder Kapitelanfang ist mit einigen schwarzen Verästelungen gestaltet worden ,
außerdem sind die Kapitel nicht nur nummeriert, sondern geben den jeweiligen Aufenthaltsort der Protagonisten an.
Da kommen die verschiedensten Schauplätze in einem eigentlich sehr malerisch gelegenen Grandhotel Rabenfels zu Stande. 
Als Sophie mit ihren Eltern eincheckt, steht dies unter keinem guten Stern. 
Sie will eigentlich lieber woanders sein, Das Hotel ist ihr nicht geheuer , Sie ist nicht nur durch den mangelnden Handyempfang ziemlich abgeschnitten vom Rest der Welt , Nein ; das Hotel liegt auch noch mitten in den Bergen. 
Am nächsten Morgen sind ihre Eltern verschwunden. Außerdem kann außer dem Concierge niemand mehr Sophie wahrnehmen. Als wäre sie unsichtbar, streift sie durch die Gänge, ungesehen und unbemerkt.
Er rät ihr, sich zu den andern zu gesellen, die bereits im Keller sind. Verblüfft stellt sie fest, dass Max, Ludwig und Magarete, auf die sie in den Gewölben trifft, seit über 100 Jahren gefangen gehalten werden.
Sophie will unbedingt hinter das Geheimnis des unheimlichen Hotels kommen, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
Und sie muss sich fortan vor den Spiegeln des Hotels fürchten, denn dort lauert das Böse.
Mir hat die gruselige und spannende Atmosphäre der Geschichte sehr gut gefallen. Sogleich wird man in das Geschehen geworfen, und man fragt sich, welch düstere Geheimnisse die Mauern von Rabenfels verbergen.
Sophie fand ich sympathisch. Sie hat ihren eigenen Kopf und ist sehr mutig.
Die Liebesgeschichte, die sich entspinnt, bringt noch einen Schuss Romantik in die Handlung. Das hatte ich so nicht erwartet. ☺

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